{"@context":["https://w3id.org/fdo/context/v1",{"schema":"https://schema.org/","prov":"http://www.w3.org/ns/prov#","fdo":"https://w3id.org/fdo/vocabulary/"}],"@id":"https://fdo.portal.mardi4nfdi.de/fdo/Q2616424","@type":"DigitalObject","kernel":{"@id":"https://fdo.portal.mardi4nfdi.de/fdo/Q2616424","digitalObjectType":"https://schema.org/ScholarlyArticle","primaryIdentifier":"mardi:Q2616424","kernelVersion":"v1","immutable":true,"modified":"2025-11-23T07:56:50Z"},"profile":{"@context":"https://schema.org","@type":"ScholarlyArticle","@id":"https://portal.mardi4nfdi.de/entity/Q2616424","name":"The lag in mathematics behind literature and art in the early centuries.","headline":"The lag in mathematics behind literature and art in the early centuries.","description":"scientific article; zbMATH DE number 2536953","url":"https://portal.mardi4nfdi.de/entity/Q2616424","datePublished":"1934-00-00","author":[{"@id":"https://portal.mardi4nfdi.de/entity/Q562704"}],"publisher":[{"@id":"https://portal.mardi4nfdi.de/entity/Q559780"}],"identifier":{"@type":"PropertyValue","propertyID":"doi","value":"10.2307/2302256","url":"https://doi.org/10.2307/2302256"},"sameAs":["https://doi.org/10.2307/2302256"],"comment":"Der Titel des in vieler Hinsicht zum Nachdenken anregenden Aufsatzes erscheint nicht recht glücklich gewählt. Unter ``literature'' wird hier nur die geschriebene Sprache verstanden. Aber \\textit{Homer} dichtete doch ohne Alphabet, und schon damals und noch früher gab es bei allen Völkern Mathematik ``adequate for their needs''. Bei ``mathematics'' dachte Verf. nur an ihre algebraische Komponente; denn \\textit{Archimedes, Euklid} und \\textit{Apollonios} konnten sich einem \\textit{Phidias} und \\textit{Sophokles} getrost an die Seite stellen. Bei der Beurteilung der aritmetischen und algebraischen Leistungen Griechenlands darf nicht übersehen werden, daß man trotz des angeblich ``hoffnungslosen'' Zahlensystems die Gleichungen zweiten Grades beherrschte (vgl. \\textit{Tropfke} 1933, 1934; F. d. M. \\(59_{\\text I}\\), 7-8; \\(60_{\\text I}\\), 5) und daß \\textit{Eudoxos} seine umwälzende, auch das Irrationale umfassende Verhältnislehre aritmetisch und nicht geometrisch fundierte. Verf. vergißt auch die Babylonier, deren Zahlensystem nicht den auf S. 170-171 aufgestellten Bedingungen genügte, und die es trotzdem zu erstaunlichen Leistungen auf algebraischem Gebiete gebracht haben. Dagegen wurde die Entwicklung der \\textit{modernen} Mathematik - darin hat Verf. sicher recht - zweifellos beschleunigt durch die glückliche Wahl der dezimalen Ziffernschreibung und verzögert durch das Fehlen einer algebraischen Symbolik sowie des allgemeinen Zahlbegriffs, wenn auch dies alles nicht ausreicht, um das plötzliche Versagen des griechischen mathematischen Genius nach dem Höhepunkt im dritten vorchristlichen Jahrhundert zu erklären."},"provenance":{"prov:generatedAtTime":"2025-11-23T07:56:50Z","prov:wasAttributedTo":"MaRDI Knowledge Graph"}}